Gestern fand auf dem Schießstand Oberg bei Banteln das zweite Flintenseminar im Trapschießen unserer Jägerschaft Alfeld statt. Das Seminar richtete sich an Jungjägerinnen und Jungjäger der Ausbildungsjahrgänge 2024, 2025, 2026- insbesondere an diejenigen, die in ihrer Ausbildung bisher wenig oder sogar gar keine Gelegenheiten hatten, das Trapschießen kennenzulernen.
Insgesamt waren zwei identische Seminare, am 04. Juli und 18. Juli, über die Homepage und diverse Social-Media-Kanäle angeboten worden. Beide Lehrgänge waren mit jeweils maximal zehn Teilnehmerplätzen recht schnell ausgebucht gewesen.
Unter der Anleitung und Aufsicht von unserem Schießobmann Jens Garbe, wurde in der kleinen Gruppenstärke intensiv trainiert. So blieb genügend Zeit, um auf jeden einzelnen Schützen individuell eingehen zu können, Wurfscheiben mehrfach zu wiederholen, Fehler direkt zu erkennen und z.B. den Anschlag gezielt zu verbessern.
Besonders erfreulich ist es erwähnen zu können, dass bei beiden Seminarterminen auch Teilnehmer anderer Jägerschaften vertreten waren. Besonders stark war hier die Jägerschaft Burgdorf präsent. Insgesamt 10 Teilnehmer hatten sich aus diesem Kreis, verteilt auf die beiden Termine, angemeldet. Alle Schützen zeigten großes Engagement und Leidenschaft und hatten auch den erhofften Spaß bei der Veranstaltung. Es wurde viel gemeinsam gelacht und insgesamt herrschte eine angenehme Atmosphäre, die dem Alfelder Ausbilder Jens Garbe bei solchen Terminen auch sehr wichtig ist. Ein besonderer Dank geht auch an Herrn Andreas Leppmann von der Blaser Group, der für jeden Teilnehmer eine kleine Präsenttüte mit kleinen nützlichen Gimmicks für den Start ins Jägerleben geschickt hatte. Die Tüten wurden dankend angenommen.
Zitat Jens Garbe:
„Eine vorher untereinander nicht bekannte zivile Teilnehmergruppe wächst, meiner Erfahrung nach, schneller in einer aufgelockerten und entspannten Umgebung zusammen. Dadurch entsteht schnell eine förderliche Atmosphäre, in der sie sich gegenseitig anfeuern und gemeinsam am Erreichen des Ausbildungszieles arbeiten. Die Teilnehmer lernen zum Beispiel, sich gegenseitig im Anschlag zu kontrollieren, um auch im Anschluss an das Seminar weiter gemeinsam daran arbeiten zu können. Natürlich müssen die Schießsicherheits- und Standvorschriften aber auch immer in den Köpfen präsent bleiben, denn am Ende des Tages sollte jeder auch unversehrt wieder nach Hause zurückkehren können. Viele Teilnehmer haben mich persönlich sowie auch per email nach weiteren Seminaren wie zum zum Beispiel „Skeet für Einsteiger“ aber auch „Skeet für Fortgeschrittene“ oder eben auch „Parcoursschießen für Einsteiger“ gefragt. Auch Heiko Hagemann hatte noch diverse Anfragen auf externen Terminen bekommen. In der nächsten Zeit werden wir uns gemeinsam mit den Verantwortlichen des Oberg e.V. an einen Tisch setzen und schauen, ob weiterhin Interesse besteht, gemeinsam mit der JS Alfeld diese Seminarreihen anbieten zu wollen und welche Veranstaltungen evtl. noch in diesem Jahr zu realisieren wären.“
Schießobmann Jens Garbe
Text & Foto: J.Garbe
